Imkerei

Blick in die Imkerei

Unsere Imkerei befindet sich am Rande des Naturparks Niederlausitzer-Heidelandschaft, in der kleinen Ortschaft Domsdorf (Elbe-Elster). auf unserem Hof hat die Imkerei schon Tradition, auch der Großvater kümmerte sich etwa 30 Jahre lang um einige Bienenvölker. Nach einigen Jahren ohne die fleißigen Bienen wurde es Zeit wieder leben in das alte Bienenhaus zubringen. Daher wurde es 2014 wieder auf Vordermann gebracht. Im Jahr darauf begannen wir erneut mit der Imkerei. Zu Beginn lernten an drei Völkern wir den Umgang mit den Bienen und erweiterten den Bestand in den nächsten Jahren auf rund 20 Völker. 

Die Anfänge

Die ersten Bienen haben wir in den sogenannten Hinterbehandlungsbeuten gehalten. Diese Beuten ähneln von der Bauart einem Schrank und werden von hinten Bedient. Hinterbehandlungsbeuten wurden früher sehr häufig in Bienenhäusern und Wanderwagen genutzt.

Unser Anspruch

Unser Ziel ist es die Natur so gut wie möglich zu unterstützen und für ein ökologisches Gleichgewicht zu sorgen. Daher geben wir nicht nur unseren Honig-Bienen ein zuhause, sondern auch ihren wilden Verwandten. Zudem bemühen wir uns auch um ein Blütenreiches Umfeld. In unserem Garten findet sich im Frühling ein kleines Blütenmeer. Sogar bis in den Herbst können die Bienen bei uns Pollen und Nektar sammeln. Zum Wohle der kleinen Brummer setzen wir keine Pestizide in unserem Garten ein. 

Bei der Honigernte achten wir sehr stark auf Sauberkeit um den Eintrag von Fremdstoffen zu verhindern. Unsere Bienen haben wir zudem in unbehandelten Holzbeuten untergebracht, damit erfüllen wir einen Anspruch der Bio-Imkerei. In den kommenden Jahren wollen wir alle Absperrgitter aus Kunststoff durch Edelstahlgitter ersetzen.

Imkerei im Winter

Unsere Bienen stehen im Winter wie im Sommer an der frischen Luft. Die kalten Minustemperaturen stören die Bienen nicht. Im Winter ziehen sich die Bienen als kleine Traube zusammen und bilden einen warmen Kern. Sobald die ersten Sonnenstrahlen zu sehen sind, kommen auch schon die ersten mutigen Bienen wieder heraus.

Unsere Arbeit im Winter besteht vor allem daraus, die Bienen kurz vor Weihnachten noch einmal gegen die Varroa-Milbe zu behandeln und neue Rähmchen für den Frühling vorzubereiten. 

Wandern

Zu besonderen Pflanzen bringen wir die Bienen um auch diesen wunderschönen Honig genießen zu können. Die Bienenkästen werden dann mitten in der Nacht wenn alle Bienen zuhause sind auf den Anhänger geladen und an den entsprechenden Standort gebracht.

Honigernte

Nach einer Renovierung von 2017 bis 2018 sind wir sehr stolz über unseren neuen Honigraum. Dort fanden eine automatische Schleuder für sechs Rähmchen, ein Entdecklungstisch sowie der große Honigtank ihren Platz. Die Abfüllung und das Etikettieren erfolgen noch per Hand. So konnten wir in diesem Jahr schon den ersten Honig deutlich einfacher schleudern und abfüllen.

Als erster Schritt bei der Honigernte werden zunächst dem Honigraum der Bienen die vollen Waben entnommen und mit leeren Waben ersetzt. diese Honigwaben bringen wir anschließend in unseren Honigraum und entfernen dort die Wachsdeckel. Anschließend können die Waben geschleudert werden. Sofern es die Konsistenz des Honigs zulässt wird er mittels Sieben von Verunreinigungen, wie Wachs befreit. Dann wird er in den Honigtank gefüllt und mehrmals gerührt, sodass er schön cremig wird. Abschließend verfüllen wir ihn in Gläser und versehen diese mit unsere Etiketten.

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